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Frank Finanz: Infobrief 'Gut zu wissen' - Frank Finanz 2025

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Infobrief 4-26
"Gut zu wissen"

BÖRSENBERICHT:
DER IRAN-KRIEG BEHERRSCHT DIE MÄRKTE
BLICKPUNKT:
GOLD UND SILBER ENTTÄUSCHEN
Infobriefe
"Gut zu wissen"
* Archiv
BÖRSENBERICHT: DER IRAN-KRIEG BEHERRSCHT DIE MÄRKTE
Nachdem US-Präsident Trump „das Gefühl gehabt hat, dass der Iran die USA angreifen würde“, griffen die USA und Israel den Iran „präventiv“ an, wie das Weiße Haus erklärte. Der militärisch eskalierende Konflikt löste an den Märkten starke Kursreaktionen aus. Vor allem vom Anstieg der Preise für Erdöl und Erdgas werden negative Auswirkungen auf die Weltwirtschaft befürchtet. Dies dürfte insbesondere der Fall sein, wenn der Krieg länger dauern würde. Anders als beim Zwölf-Tage-Krieg im Juni vergangenen Jahres mit gezielten Angriffen auf das iranische Atomprogramm nahmen diesmal die Sorgen vor einem längeren Krieg rasch zu, weil die Trump-Regierung einen planlosen Eindruck machte..
Ölpreis schießt weltweit in die Höhe
Die Entwicklung belastete zeitweilig die asiatischen Märkte stärker, weil die Region von Ölimporten aus der Golfregion abhängig ist. Der Preisanstieg auf dem Weltmarkt macht sich allerdings auch dort bemerkbar, wo man nicht auf Öl aus dem Persischen Golf angewiesen ist, wie etwa in den USA. So schoss der Preis für ein Barrel der nordamerikanischen Ölsorte West Texas Intermediate (WTI) von unter 70 US-Dollar auf über 100 US-Dollar, als es zur Ausweitung des Iran-Krieges auf Öl- und Gasanlagen und zu Angriffen auf Öltanker in der Straße von Hormus kam. Der Preis für ein Barrel der europäischen Ölsorte Brent stieg von unter 80 auf fast 120 US-Dollar...
Starke Kursverluste bei Indizes in den USA, Europa und Asien
Der Dow Jones, der im Februar sein bisheriges Rekordhoch bei 50.512 Punkten markiert hatte, verlor bis zum Ende der dritten Kriegswoche rund 10 Prozent auf 45.369 Zähler. Etwas besser hielt sich der S&P 500-Index für US-Aktien, der von seinem Hoch bei 7.002 Punkten bis auf 6.474 Zähler fiel. Auch der noch stärker von Technologie-Aktien geprägte NASDAQ-100-Index konnte sich der allgemeinen Schwäche nicht entziehen und verlor vom Rekordhoch aus rund 10 Prozent... Der Leitindex der Eurozone, der EURO STOXX 50, hatte erst Ende Februar ein neues Rekordhoch bei 6.200 Punkten erreicht, brach aber in Reaktion auf den Iran-Krieg stärker ein. Zum Auftakt der vierten Kriegswoche fiel der Index vorübergehend auf 5.377 Zähler – gegenüber dem Rekord ein Rückgang um 13 Prozent. Ähnlich reagierte der Deutsche Aktienindex DAX, der sich Ende Februar gerade dem Rekordhoch vom Januar bei rund 25.000 Punktenherte, als der Angriff auf den Iran erfolgte. Am ersten Handelstag der vierten Kriegswoche unterschritt der DAX zeitweise 22.000 Zähler...
Renditeanstieg an den Anleihemärkten …
Auch an den Anleihemärkten löste der Krieg Kursverluste aus. US-Staatsanleihen hatten sich im Februar gerade so weit erholt, dass ihre Rendite wieder knapp unter 4,0 Prozent gesunken war, als der Angriff auf den Iran zu starken Verkäufen von US-Staatsanleihen führte. Deren Rendite stieg daraufhin auf 4,4 Prozent...
… und ein fallender Goldpreis durch veränderte Zinserwartungen
Gold konnte seinem Ruf als Krisenprofiteur nicht entsprechen. Die Preise von Edelmetallen litten unter den veränderten Zinserwartungen. Höhere Zinsen machen die zinslosen Edelmetalle relativ gesehen weniger attraktiv. Der Goldpreis rutschte von rund 5.400 US-Dollar pro Unze Anfang März im Laufe des Monats auf rund 4.500 US-Dollar ab.
IM BLICKPUNKT: GOLD UND SILBER ENTTÄUSCHEN
Edelmetalle gelten vielen Anlegern als mögliches Krisen-Investment. Doch infolge des Iran-Kriegs sind die Preise von Gold, Silber und Platin nicht etwa gestiegen, sondern zur Überraschung vieler sogar stärker gefallen...
Verkaufsdruck durch Momentum-Käufer von ETFs und ETCs
Die hohen Kursgewinne im Vorjahr, die sich im vierten Quartal 2025 bis in den Januar dieses Jahres hinein beschleunigt hatten, hatten zu umfangreichen Käufen von Anlegern bei Gold und Silber geführt. Hier traten vor allem Momentum-Käufer auf, die auf eine Fortsetzung des Aufwärtstrends setzten und überwiegend „Papier-Gold“ gekauft haben, also keine physischen Barren oder Münzen, sondern besser handelbare ETFs und ETCs, die an die Edelmetallpreise gekoppelt sind. Wie schon bei den Kursausschlägen Ende Januar kam der Verkaufsdruck im März zu großen Teilen von dieser Seite...
Edelmetalle leiden unter höheren Zinsen..
Steigende US-Staatsschulden erhöhen die Gefahr einer finanziellen Repression..

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